Ja, wir brauchen einen wissenschaftlichen Geflügelhof!
Zum Leserbrief in Ausgabe 23/08 von Klaus Roth
Der wissenschaftliche Geflügelhof des BDRG erlangt durch seine neutrale wissenschaftliche Forschung für Rassegeflügel weltweit höchste Achtung und Anerkennung. Von öffentlicher und staatlicher Seite wird die Qualität dieser Forschung erkannt und finanziell gefördert. Sollte diese schon mit Rücklauf gesegnete Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit für unseren Verband den Mitgliedern des BDRG nichts wert und zu teuer sein? Beachten Sie doch bitte, dass wir von einem Euro/pro Mitglied im Jahr reden. Wollen Sie einen Euro im Ernst als Fass ohne Boden bezeichnen? Ich sehe sehr wohl große Vorteile für den Verband in der Arbeit des Wissenschaftlichen Geflügelhofes, weil Geflügelzüchter und der BDRG sich nicht allein auf staatliche Forschung verlassen können, wie der Umgang mit der Vogelgrippe zeigte. Oder denken Sie an die Forschung mit Haubenenten, die zur Auflösung des Zuchtverbotes führte. Wenn wirklich ernsthafte Zuchtziele angestrebt werden, kann ein Verbandmit all seinen Mitgliedern immens von dieser wissenschaftlichen Arbeit profitieren. Denken Sie daran, dass in unseren Satzungen die Gemeinnützigkeit durch solche Ziele verankert ist und nicht durch das Erringen von Pokalen. Meinen Züchterfreunden und mir sind die zwei Briefmarken pro Jahr jedenfalls nicht zu viel, um die Zukunft der Rassegeflügel- und Rassetaubenzucht zu sichern.
Für eine Zukunft der Rassegeflügelzucht brauchen wir den Wissenschaftlichen Geflügelhof auf jeden Fall!
Peter Raisch, 72280 Dornstetten


