Die Geschichte der Hamburger Sticken
Es gibt kaum Literatur und keine Überlieferung mehr zu den Sticken aus Hamburg. Es war eine Zeit, in der die Sticken zu den beliebtesten Flugtauben in Hamburg zählten, nicht zuletzt wegen ihres ausgezeichneten Orientierungssinnes:
„In Hamburg hat man stets ( auch ) darauf gehalten, eine gut eingejagte Flucht Sticken auf der Taubenklappe zu haben. Teils 60 – 100 Stück waren es, die mit den Schild- und ‘Steert’- (Farbenschwanzmövchen) und den eingebürgerten Original Hamburger Flugtaubenrassen, den Kopenhagenern, Kalotten und ‘Holländern’ ( Hamburger Tümmlern ), sehr gut mithielten", so berichtet Oskar Vorwerk als großer Stickenliebhaber im Jahre 1918. Noch in den 1960er Jahren erfreute sich eine Reihe von Ausstellungszüchtern an der Flugfreudigkeit ihrer Hamburger Sticken im Schwarmflug, bis die Ausbreitung der Greifvögel dem zumeist ein Ende setzte...
Autor: Elke und Ingolf Jungnickel
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