Giganten: Bergamasca-Schafe
Im Jahr 1983 gab es noch 95000 Bergamasca-Schafe, 2004 waren es nur noch etwas über 13000. Im Jahr 2007 gab es wieder einen Anstieg auf über 14000 Tiere. Bergamasca-Schafe sind in ihrer Heimat Italien die am stärksten vertretene Rasse. Seit 1976 existiert dort ein Herdbuch.
Die Bergamasca-Schafe haben die Entstehung aller hängeohrigen Bergschafe in der Alpenregion maßgeblich beeinflusst. Das Weiße und Braune Bergschaf in Deutschland führt genauso Bergamasca-Blut wie das Villnöser oder Brillenschaf. Das Hauptzuchtziel war und ist die Lämmerzucht. Die tägliche Zunahme liegt bei 120 Gramm. Die Schafe produzieren 250 Kilogramm Milch über einen Laktationszeitraum von über sechs Monaten.
Autor: Michael von Lüttwitz
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