Ostfriesische Zwerg-Möwen haben Flocken
Dies Ostfriesischen Möwen haben im Nordwesten Deutschlands und Nordosten der Niederlande (Groningen) ihre Heimat. Dort sind sie seit über 180 Jahren bekannt, zumindest in Form ihrer Ahnen. Die Verzwergung dieser Landhühner gingen drei Züchter mit unterschiedlichsten Ausgangstieren an. Zuerst entstanden die Silber-Schwarzgeflockten (1958), es folgten die Gold-Schwarzgeflockten, in den Achtzigern die Gold-Blaugeflockten und Gelb-Weißgeflockten und in den Neunzigern die Silber-Blaugeflockten.
Starwitzer Flügelsteller-Kröpfer und ihre Geschichte
Es dürfte über 130 Jahre her sein, dass der Starwitzer Flügelsteller-Kröpfer als Rasse in der Literatur erwähnt wurde. Es handelte sich noch nicht um eine echte Rasse, aber um eine Kropftaube, die wegen ihres Flügelklatschens bekannt war und unter verschiedenen Namen existierte. Die erste Musterbeschreibung wurde 1925 veröffentlicht.
Fasanenzucht in Thailand
In Thailand war man sich vor vielen Jahren der Situation bewusst, dass man bald viele Tierarten in der Natur nicht mehr antreffen wird. Auch die Schaffung von Nationalparks und Gebieten mit Jagdverbot können das auf Dauer nicht mehr verhindern. So hat man eine Gen-Reserve in Form von einer Gehegehaltung ins Leben gerufen.
Portugiesische Tümmler
Es sind nun 15 Jahre her, dass der Portugiesische Tümmler anerkannt wurde. Ziemlich rasant verlief die Verbreitung der Rasse. Der Autor blickt zurück auf die Entstehung des "Cambalhotas" und geht auf die Hauptrassemerkmale ein: die Kleinheit und puppige Figur der Rasse, den würfelartigen Kopf mit abgerundeten Kanten und dem feinen, gesteckten Schnabel und die Vielfalt der Farben.
Auf Natürlichkeit achten
Hühner sind soziale Tiere, die einer Kleingruppe leben. Jede Henne kennt jede und zwischen ihnen ist der soziale Status geklärt. Jede weiß, was sie darf und was nicht. Hühner suchen unter Scharrbewegungen ihr Futter. Sie lieben es, im Auslauf in der Erde oder im Laub zu scharren und nach Fressbarem bei natürlichem Tageslicht zu suchen. Das sollte der Züchter beachten, damit er seiner Hühnerherde Natürlichkeit bieten kann.
Zwergschneegänse
Im Unterschied zu vielen verzwergten Rassen im Haustierbereich ist die Zwergschneegans (Anser rossii) keine Zwergform, sondern eine Wildart. Die Zwergschneegans ist die kleinste Art (mit eigenenm Status) in der Ordnung Gänsevögel (Anseriformes), der Gattungsgruppe Gänse (Anserini) in der Gattung Echte Gänse (Anser).
Stress vermeiden bei den Hühnern!
Überbesatz in Stall und Auslauf ist ein klassisches Beispiel für Stress. Tiere brauchen, auch wenn sie in sozialen Gemeinschaften leben, Freiräume. Sind diese nicht gegeben, kommt es zu Stress, sogenanntem sozialen Stress. Gute Haltungsbedingungen sind gefragt, und sie sorgen auch für eine gute Fortpflanzung.
Berliner Kurze & Taganroger Tümmler
Seit 50 Jahren züchtet Herbert Göttl die Berliner Kurzen. Sein Sohn Karl-Heinz züchtet die Taganroger Tümmler nun 20 Jahre. Beide betreiben die Zucht mit Leidenschaft und stellen ihre Tauben erfolgreich auf vielen Schauen aus.
Giganten: Bergamasca-Schafe
Im Jahr 1983 gab es noch 95000 Bergamasca-Schafe, 2004 waren es nur noch etwas über 13000. Im Jahr 2007 gab es wieder einen Anstieg auf über 14000 Tiere. Bergamasca-Schafe sind in ihrer Heimat Italien die am stärksten vertretene Rasse. Seit 1976 existiert dort ein Herdbuch.
Gimbsheimer Enten im Blickfeld 2010
Anfangs nur wenig verbreitet, erlebte die Gimbsheimer Ente um die Jahrtausendwende eine mehrjährige Blütezeit. Leider wurde es inzwischen ruhiger um diese aparte, mittelschwere Landente im blauen Federkleid. Die Rasse hat einen sehr kleinen, aber treuen Grundstock an Züchtern, aber ihr ist trotzdem mehr Verbreitung zu wünschen.
Chabos auf der Clubschau
In Langenberg fand die 30. Hauptsonderschau des Chabo-Clubs statt. In der neuen Ausgabe lesen Sie dazu einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern der Superchabos. Weitere Schauberichte: HSS goldfarbige Italiener, Hauptsonderschau Holländische und seltene Zwerghühner, schwarze Zwerg-Wyandotten und Landesgeflügelschau Schleswig-Holstein.
Schweizer Ziegen haben eine Königin
In Wattwil im schweizerischen Toggenburg fand am 27. März die 5. Nationale Geißenschau statt. Fast 650 Ziegen von über 150 Züchtern von nahezu allen Schweizer Rassen und aus allen Schweizer Regionen konkurrierten um den Rassebesten. Mehrere tausend Besucher drängten sich durch die Gänge, um die Schweizer Ziegenrassen bewundern zu können.
Phönix, die Rasse für Individualisten?
Seit 1998 werden die Phönixe als eigenständige Rasse, getrennt von den Onagadoris, geführt. Vorher waren beide Rassen unter dem Namen Phönix zusammengefasst und nur durch entsprechende Namenszusätze unterschieden.
Spanien, Land der Kropftauben
Hier geht es um die ganze Palette der spanischen Kropftauben. Und das sind gar nicht wenige, wie der Züchter und Liebhaber dieser Rassen, Jan Schrötz, bei seinen Züchterbesuchen vor Ort erfuhr und dabei die feinen Unterschiede der Kröpferrassen kennenlernte.
Seltene Halbschnäbler aus Bern
Kennen Sie den Berner Halbschnäbler? Wahrscheinlich nicht, denn es handelt sich bei ihm um eine seltene Schweizertaube, die nur von wenigen Züchtern in der Schweiz und in Deutschland gehalten wird. Der Berner Halbschnäbler ist...
Der neue Rassetaubenstandard in Farbe - jetzt ist er da!
Das Warten hat sich gelohnt. Jetzt ist der neue Deutsche Rassetauben-Standard eingetroffen mit allen anerkannten Rassen, ihren Rassemerkmalen und mit farbigen Zeichnungen. Der Standard wird umgehend geliefert. Preis: 85,- € (innerhalb Deutschland portofrei!)
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Araucanas in Silberhalsig
Unter den 13 anerkannten Farbschlägen der Araucanas gibt es Trendsetter wie die Wildfarbigen oder Schwarzen. Mitte der 1980er Jahre existierten die Silberhalsigen nur auf dem Papier. Sah man auf einer Schau dennoch ein silberhalsiges Araucana-Huhn, dann war die Farbgebung nur mit Fantasie diesem Farbschlag zuzuordnen.
Farben der Takla-Tümmler
Die Türkischen Klatschtümmler, die meistens einfach "takla" genannt werden, gibt es in vielen Farben. Darunter gibt auch ganz seltene, die zu hohen Preisen innerhalb der "Takla-Züchtergemeinschaft" gehandelt werden.
Alte Norwegische Landschafe
In Norwegen ist das Spelsau heimisch. Sein norwegischer Name bedeutet Schwanz-Schaf. Trotz ihres Namens haben diese Schafe keinen langen, sondern einen kurzen Schwanz. Verwandschaftliche Beziehungen bestehen zum Landschaf und zur Heidschnucke, die ebenfalls kurzschwänzig sind.
Systematik des Hausgeflügels
Kennen Sie sich aus mit der Systematik des Hausgeflügels? Wahrscheinlich nicht. Deshalb höchste Zeit für ein kleines "Update" in Sachen Geflügelkunde!
Die Voliere als lebendiger Lebensraum
Warum halten wir Tauben in Volieren? Reichen diese als Ersatz für das Leben im Freien, so wie es früher in der Taubenhaltung üblich war? Was bleibt als Abwechslung für die Tauben in einer Volierenhaltung? Und was kann man besser machen?
Tippler aus England und Deutschland
Tippler ist nicht gleich Tippler, denn es gibt den Englischen Flugtippler, den Englischen Schautippler, den Exhibition Flying Tippler und nun auch den Deutschen Schautippler. Die Unterschiede zwischen dem englischen Original und dem Deutschen Schautippler waren zu groß, als dass man sie als eine Rasse bezeichnen könnte.
Koeyoshis - quo vadis?
Wohin führt der Weg dieser japanischen Langkräherrasse? Mathias Weis geht auf den Werdegang der Rasse in Deutschland ein und erläutert die Rassemerkmale.
Unsere Taubenthemen
Über diese Themen lesen Sie in dieser Ausgabe: Schon beobachtet? Manchmal hängen Tauben am Draht. Warum das so ist, erläutern wir in diesem Heft. Vom Flug- zum Schaukröpfer: Dr. Horst Schmidt geht auf die Geschichte des Steigerkröpfers und auf die Rassemerkmale ein. Das sollten Sie wissen am Anfang einer neuen Zuchtsaison: Was braucht der Züchter? Das ist der Titel rund um Wissenswertes im Taubenschlag. Weiter ...
Projekt Deutsches Weideschwein
Bis ins 19. Jahrhundert war die Welt der Schweine vielerorts noch in Ordnung. Sie wurden auf Dorfflächen gehalten und die sogenannte Waldmast war gang und gäbe. Das Deutsche Weideschwein, auch Hannoverisch-Braunschweigerisches Landschwein genannt, hatt in Deutschland ab dem 18. Jahrhundert ein weites Verbeitungsgebiet.
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